Hedy Lamarr steht in Turrinis Stück stellvertretend für einen Streifzug durch ein Jahrhundert mit all seinem Glanz und seinen tiefsten Abgründen. Die Frau in „Sieben Sekunden Ewigkeit“ ist Erfinderin des Frequenzsprungverfahrens, das noch heute als Basis der Handytechnik dient, gleichzeitig ist sie - als erste Frau der Welt - nackt auf der Leinwand zu sehen.
Die bekannte Kammerschauspielerin Sandra Cervik brilliert in ihrer Rolle als junge Schönheit ebenso wie als aufgequollene alte Dame und macht den zunehmenden geistigen Verfall ebenso spürbar wie die Verzweiflung einer Frau, die sich zwar von Männern aushalten, aber nie festhalten lässt.
Ein Muss für jeden Theaterfan!